26 Februar 2006

Beschämende Auswärtsniederlage beim GAK

Ideenlos, harmlos, vor allem aber ohne Biss und Aggressivität: RAPID ging beim GAK sang- und klanglos 1:3 unter. Führten wir nach 45 Minuten noch glücklich durch ein Tor von Marek Kincl, blieben wir in der zweiten Halbzeit ohne jede Chance. Gegen das aggressive Spiel der Grazer, die über den Kampf auch zum Spiel fanden, gab es keinerlei Aufbäumen. Eine Woche vor dem Wiener Derby bot RAPID gegen einen direkten Konkurrenten um einen internationalen Startplatz eine beschämende Leistung.

20 Februar 2006

Zufrieden mit dem Frühjahrsauftakt

Das erste Meisterschaftsspiel im neuen Kalenderjahr brachte nicht nur Erfreuliches. Ich mag das Happel-Stadion nicht und selbst wenn wir dort bereits einige große Erfolge feiern durften, fahre ich nur ungern in den Prater. Lange Zeit tat sich unsere Mannschaft außerordentlich schwer, die Mattersburger unter Kontrolle zu halten bzw. selbst offensiv aktiv zu werden. Spielerisch dürfen wir uns im Frühjahr sicherlich noch viel mehr erwarten. Aber es war nun einmal das erste Spiel und nach einschneidenden Veränderungen im Kader und auf der Bank muss man mit der Mannschaft und auch den Trainern einfach etwas mehr Geduld haben. Ich finde, sie haben ihre Sache ganz ordentlich gemacht und vor allem haben sie die wichtigen drei Punkte geholt.

18 Februar 2006

Remis im Test gegen Schwadorf

Mit unerwarteter Aufstellung testeten unsere Amateure gegen den Landesligisten Schwadorf. So war von den Neuverpflichtungen nur Martin Schaden in der Startelf, fehlten neben Jusic und Radanovic auch Schreiner und Lukse (wahrscheinlich nimmt er heute abend gegen Mattersburg auf der Bank Platz). Mit dabei allerdings Tosun, Schrammel, Kavlak und auch Roman Kienast.

Die Mannschaft von Schwadorf, die das Spiel verbissen führte, ging in der ersten Hälfte nach einem Freistoß, bei dem unsere Verteidigung einen Gegner ungehindert köpfeln ließ, in Führung und trotz einiger großen Chancen gelang den Amateuren in der zweiten Halbzeit nur noch der Ausgleich durch einen Weitschuss von Kavlak.

Bei guten Bedingungen am Kunstrasenplatz von Wienerberger war unserer Mannschaft deutlich anzumerken, dass sie in dieser Besetzung ganz schwach eingespielt ist. Spielerisch hatten die Schwadorfer, die mit Oliver Lederer und Thomas Zingler zwei ehemalige RAPID-Profis in ihren Reihen haben, die besseren Momente.

17 Januar 2006

Hallenturnier: Amateure scheitern im Viertelfinale

Wie im Vorjahr scheiterten die RAPID Amateure beim Wienerliga-Hallenturnier in der Hopsagasse bereits im Viertelfinale. Die fulminante Abschlusspartie in der Gruppenphase schien unserer Mannschaft für die erste k.o.-Partie nicht gut getan zu haben. Einem spielerischen leicht erreichten 10:0 gegen Fortuna 05 folgte gegen Post mit 2:3 eine herbe Enttäuschung. Ging gegen Fortuna noch alles auf, gelang gegen die kämpferische Mannschaft von Post fast gar nichts. Mal wurde der Ball zu lange gehalten, dann wieder war ein Abspiel zu ungenau und in der Verteidigung leistete man sich so manchen Schnitzer. Unterm Strich bedeutete die recht schwache Vorstellung das Aus im Viertelfinale.

10 Januar 2006

Auftaktsieg der Amateure in der Hopsagasse

Beim 29. Hallenturnier des Wiener Fußball Verbands gewannen unsere Amateure den Auftakt in ihrer Gruppe D gegen Wienerberger 4:1. Nach 0:1 Rückstand drehten Tore von Radanovic, Kurtisi, Bichelhuber und Freiberger die Partie.
Alles in allem war es ein schwacher Tag in der Hopsagasse. Spielerisch konnte keine Mannschaft überzeugen, was sicherlich mit offensichtlichen Technikmängeln zusammenhängt. Wahrscheinlich werden sich die Spieler aber im Laufe der Woche besser auf die Bedingungen in der Halle einstellen und es bleibt zu hoffen, dass damit die Spiele auch an Eleganz gewinnen.

29. Hallenturnier des WFV

30 Dezember 2005

Trotz mancher Misstöne: 2005 war ein tolles Jahr für RAPID

Der einunddreißigste Meistertitel war das überragende Ereignis im nunmehr zu Ende gehenden Jahr 2005. Nach neun langen Jahren durfte die RAPID-Familie endlich wieder den Gewinn der Meisterschaft feiern. Damit verbunden war außerdem die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League, die nach zwei spannenden Duellen mit Lok Moskau glücklicherweise erreicht wurde. Darüber hinaus beendete unsere Mannschaft eine elende Serie gegen den Klub aus Favoriten. Zwei Derbysiege im Herbst trösten so manchen über das eine oder andere Ärgernis in Hütteldorf hinweg.

Ärgernisse gab es trotz der tollen Erfolge nämlich eine ganze Reihe. Recht harmlos waren noch die verschenkten Partien am Ende der vergangenen Saison, als wir schon als Meister feststanden. Leider fanden wir dann aber im Cupfinale nicht mehr zu meisterlicher Stärke zurück. Schlimmer schon, dass wir den Nimbus der Festung St. Hanappi einbüßten und im Herbst gleich vier Heimniederlagen hinnehmen mussten. Leider machte der Erfolg unser Team nicht unbedingt stärker. Die mannschaftliche Geschlossenheit ging etwas verloren und ich hatte des öfteren den Eindruck, dass unsere Spieler nicht mehr mit dem ganzen Herzen bei der Sache sind und den Biss für die Titelverteidigung vermissen lassen.
Schade, dass die internationalen Bewährungsproben in der Gruppe A der Champions League, zumindest was die Ergebnisse betrifft, allesamt in die Hose gingen

Aber den echten Horror bereiteten uns 2005 der ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, sowie die Versuche anderer Vereine, unsere beiden besten Kreativspieler abzuwerben. Stickler verkündete stolz, Steffen Hofmann werde künftig für Österreich spielen. Die FIFA-Statuten ließen das aber nicht zu und unser Kapitän fand sich statt im Teamdress in einem Formtief wieder. Einen Tag vor dem ersten Auswärtsspiel der Champions League bei Juventus, verkündete Stickler ohne vorher mit der RAPID-Führung gesprochen zu haben, unser Trainer werde neuer Teamchef. Hickersberger selbst bestätigte, dass ihm von diesem Zeitpunkt an der Zugang zur Mannschaft erschwert war.
Die Krönung der Geschmacklosigkeiten besorgt nun der neureiche Klub aus Salzburg. Einen Tag vor dem letzten Spiel dieses Jahres gegen eben jenen Klub, der auf Traditionen spuckt, köderte dessen Trainer Andi Ivanschitz. Der schwieg zu aufkommenden Wechselgerüchten, spielte zwanzig Minuten lang einen Topfen (wie der Rest der Mannschaft) und ließ sich dann wegen Schmerzen in der Zehe auswechseln. Dieser Andreas Ivanschitz ließ nun via Kurier ausrichten, er wäre mit Red Bull einig, hoffe nun auf eine Einigung der Klubs und darauf, bereits im Jänner in Salzburg das Training aufnehmen zu können. Sollte das tatsächlich der Wunsch von Ivanschitz sein, halte ich gar nichts davon, ihm Steine in den Weg zu legen. Ordentlich Ablöse kassieren und den "Jungstar" dorthin ziehen lassen, wo der Pfeffer wächst, wäre der einzig gangbare Weg. Jemand, der nicht von ganzem Herzen das Beste mit RAPID erreichen möchte, schadet dem Verein.

Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass mit dem neuen Trainer, Georg Zellhofer, die Leidenschaft neu belebt wird, unser Defensivverhalten meisterlich wird und unsere Spieler das Beste aus sich herausholen. Sollte es am Ende nicht für den Platz ganz oben reichen, werde ich mich auch nicht grämen, wenn nur unsere Mannschaft so auftritt, wie es einer RAPID würdig ist. Mit Einsatz, Herz und Leidenschaft, sowie mit dem unbedingten Willen die grün-weißen Farben hochzuhalten.

26 September 2005

Stronach-Marionetten wollen Chaos bei RAPID stiften

Die Präsidentenkonferenz der Bundesliga - eine Partie von Herren, die schon all zu lange nach der Pfeife des Franz Strohsack tanzen - nutzte ihre Zusammenkunft in Oberwaltersdorf, um mit einem Beschluss Unruhe in unseren Verein zu bringen. Gemeinsam mit einem Menschen, der sich zu fein ist, mit einem wie Hans Krankl zusammen zu arbeiten, ist ihnen das perfekt gelungen. Denn Friedrich Stickler, Präsident des ÖFB, verlautbarte heute nicht nur, dass Hans Krankl als Teamchef Geschichte sei, sondern präsentierte mit unserem Trainer Josef Hickersberger auch gleich einen Nachfolger.

Stickler, der auf das Drängen Krankls nach einer raschen Entscheidung in der Teamchef-Frage vor ein paar Wochen mit Enttäuschung auf Krankls Alleingang reagierte, hatte ausdrücklich darauf bestanden, diese Frage erst nach Ende der WM-Qualifikation entscheiden zu wollen. Denn es herrsche keinerlei Zeitdruck.
Nun macht aber genau dieser Stickler Druck und setzt zu einem Solo an, das wohl als Angriff unter der Gürtellinie gesehen werden muss. Erst verkündet er vor der Zeit, dass der Vertrag mit Krankl nicht verlängert werde und nur wenig später erklärt er Josef Hickersberger zum designierten Teamchef. Einen Tag, bevor RAPID zum wichtigen Spiel in Turin antritt, in einer Phase der Meisterschaft, in der sich entscheiden wird, ob RAPID weiterhin um den Titel mitspielen wird, trägt der ÖFB-Präsident Unruhe in unseren Verein.

Ist der Zeitpunkt ein zufälliger? Wohl kaum. Franz Strohsack ist im Land und da bot sich Gelegenheit, eben die oben genannte Präsidentenkonferenz abzuhalten. Die Termine der Bundesliga werden nämlich keinesfalls nach Notwendigkeit terminiert, sondern vom Sekretariat des die meiste Zeit in Kanada weilenden Millionärs bestimmt. Und weil bei diesen Zusammenkünften - ganz demokratisch wie es sich für ein Land wie Österreich gehört - die Wünsche des Herrn Strohsack (ein Fußballkenner und selbstloser Menschenfreund) beschlossen werden, haben wir jetzt das Schlamassel: Die Bundesliga beschließt eben Stronachs Wunsch und Stickler (der Glücksspiel-Industrie zugehörig) setzt alles auf eine Karte, um sich doch noch als ÖFB-Präsident zu profilieren und übernimmt diesen Beschluss.

Ganz wohl scheint ihm dabei zwar nicht zumute gewesen zu sein und in einem Interview in der ZIB 2 klingt so etwas wie Bedauern für den Zeitpunkt der Bekanntgabe dieser folgenschweren Entscheidung durch. Scheint so, als hätte Stronach nicht nur die Klubpräsidenten in der Hand, sondern auch jenen des ÖFB.

20 September 2005

Drei greifbare Punkte futsch

Wir hätten so dringend einen Sieg gebraucht. Drei Punkte schienen gegen Sturm fast jederzeit möglich. Warum zeigte der Mann, den sie Unparteiischen nennen, auf den Elfmeterpunkt anstatt Filipovic die Gelbe? Für die Schwalbe des Serben/Kroaten/Bosnier - kenn seine Nationalität ja nicht genau - hätte diesem die Karte gebürt und nicht das Tor.

Exkurs
: Ich habe höchsten Respekt vor Serben/Kroaten/Bosniern/Slowenen/Mazedoniern und allen Menschen, die im ehemaligen Yugoslawien ihre Heimat hatten. Ebenso habe ich diese Achtung vor allen anderen Menschen, egal woher sie stammen. Nur auf Arschlöcher, egal woher sie kommen, bin ich böse. Eigentlich sollte es beim Fußball keine Rolle spielen, woher der Gefoulte stammt und woher derjenige kommt, der die Sense auspackte. Also was soll der Schas?

Ganz richtig! Dies ist mir wichtig. Viel wichtiger noch als ein Ergebnis für meine RAPID.

Dass das Ergenis gegen Sturm nicht passte, ist zu einem gewissen Teil auch auf Krassnitzer aus Kärnten zurückzuführen. Der Elfer gegen uns war blanker Hohn. Eigentlich hätte der Fallende für seine Einlage Gelb sehen müssen. Ich verstehe Hicke, wenn er fallweise auszuckt. Ohnmächtig ausgeliefert bleibt einem nur die Narretei.


War ein gutes Spiel von uns. Wäre mehr drinnen gewesen als der eine Punkt, der uns zwar am Leben hält, aber nicht wirklich weiter hilft. Die Leistung der Mannschaft lässt sich allerdings sehen und durchaus die Hoffnung am Leben, RAPID bleibt RAPID.

18 September 2005

Knapper aber verdienter Sieg über Landhaus

Gegen die vor allem in der ersten Halbzeit gut mitspielenden Gäste von Landhaus war es bis zum Schluss eine knappe Partie. Erst zehn Minuten vor Schluss erlöste uns Ümit Korkmaz mit dem durchaus verdienten Siegestreffer. Verdient aufgrund vieler - die meisten in der zweiten Hälfte - herausgespielter Torchancen. Landhaus mobilisierte nach dem Rückstand alle Offensivkräfte, brachte unsere Hintermannschaft einige Male durchaus in Bedrängnis, musste schlussendlich aber tor- und punktelos aus Wiener Neudorf abfahren.

Die Amateure liegen nun mit 12 Punken aus fünf Spielen hinter Simmering (13/15) an zweiter Stelle der Tabelle. Dicht gefolgt von Stadlau (10/15), unserem Gegner am kommenden Samstag, und Donaufeld (10/15).

17 September 2005

Schwarzer Abend in St. Hanappi

Riesenenttäuschung gegen den Tabellenletzten. RAPID schaffte es leider nicht den grauslichen Südstädtern wenigstens ein Tor zu machen und musste sich schlussendlich gar mit 0:1 geschlagen geben.

Dabei schien RAPID spielerisch der Admira haushoch überlegen. Allzu oft packte die iranische Millionentruppe ob diesbezüglicher Unterlegenheit die Sense aus, was Schiedsrichter Hofmann nur halbherzig ahndete. So blieb ein Mörderfoul von Wimmer an Ivanschitz völlig ungestraft. Aber die Leistung eines Schiedsrichters muss ohnedies als unbeeinflussbar vernachlässigt werden. RAPID wurde letztes Jahr sicherlich auch trotz mäßiger Schwarzer Meister.
Für unsere schwächelnden Angriffsbemühungen gegen die Admira war unsere Meistermannschaft ganz alleine verantwortlich. Hohe Bälle waren eine Freude für den starken Akoto und auch flach lief nichts Richtung Admira-Tor.
Dennoch war ich die ganze Zeit über sicher, dass wir die Unnötigen ohne Punkt aus St. Hanappi nach Hause entlassen würden. Doch ein glückliches Tor für Admira auf der einen Seite und das klägliche Vergeben der wenigen guten Chancen auf der anderen besiegelten die bereits dritte Heimniederlage in der noch jungen Saision. Die Festung St. Hanappi fiel schon wieder. Für mich wesentlich bitterer als die nicht völlig unerwartete Niederlage gegen den Weißwurstklub. Scheiß auf die Champions League. Die Meisterschaft ist es, die mich Woche um Woche beschäftigt und gerade zu einem Zeitpunkt, bei dem wir eine Serie hätten starten sollen, gegen den Letzen in zwei Runden fünf Punkte zu verlieren ist mehr als bitter.

16 September 2005

Mit Vollgas gegen die Admira

Kaum war die Partie gegen die Bayern abgepfiffen, stellte sich bei mir irrsinnig große Vorfreude auf die morgige Partie gegen die Admira ein. Endlich wieder zuhause spielen, denn immerhin fast einen Monat ist es her, dass wir in unserem bislang letzten Heimspiel Mattersburg zu Gast hatten.
Endlich wieder Gelegenheit, auch in der Meisterschaft zu zeigen, dass wir die beste, schönste und sympathieschte Mannschaft Österreichs sind. Mit der Admira haben wir noch einige Rechnungen offen. Diesmal wird sie bezahlen.

Knappe Niederlage beim Champions League Auftakt

















Tragt unsere Farben über Österreichs Grenzen
und bringt unsere Augen zum Glänzen


Die tolle Leistung gegen die Bayern blieb leider unbelohnt. Durch ein Tor von Guerrero setzte sich der Favorit im ausverkauften Ernst Happel Stadion mit 1:0 durch. RAPID zeigte sich von seiner besten Seite und hatte einige Chancen, um in Führung zu gehen. Doch Pech im Abschluss - Lattenschuss von Hofmann, Lattenköpfler von Dober - verhinderten dies. Auf der anderen Seite bewies Helge Payer einmal mehr, dass er völlig zu Recht Österreichs Nummer Eins ist.

Nach dem Gegentor, das nach einer Stunde fiel, spielte RAPID offener, was den
Bayern eine Riesenchance aus dem Konter eröffnete. Doch Makaay, der von der Mittelinie alleine auf unser Tor zugelaufen war, hob die Kugel über die Latte.

Die größte Chance auf den Ausgleich hatte Jozef Valachoiv. Akagündüz war im Strafraum zu Fall gekommen und der sonst alles andere als RAPID-freundliche französische Referee entschied auf Elfmeter. Leider scheiterte Valachovic diesmal.

12 September 2005

Remis in der Südstadt - Amateure schlagen FavAC

Wie so oft erwies sich die Südstadt samstags als verseuchter Boden. Als überlegene Mannschaft schafften es unsere Burschen nicht, die sich zur Genüge bietenden Chancen in Tore umzumünzen. Schlussendlich mussten wir sogar noch froh sein, diesen Scheißplatz nicht als Verlierer verlassen zu müssen. Denn eine Minute vor Schluss gingen die Admiraner, die alle Chancen haben, die Saison auf dem letzten Platz abzuschließen, mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß, den Helge Payer aus der eigenen Hälfte in den gegnerischen Strafraum beförderte gelang Roman Kienast aber zum Glück der Ausgleich.
Positiv jedenfalls, dass nach Andreas Dober und Gyuri Garics mit Veli Kavlak der nächste Junge einen Beweis seines Könnens lieferte. Und der ist noch nicht einmal 17 Jahre alt (und nicht wie der Dicke von der Krone immer wieder schreibt 18).

Glanzloser Sieg in Favoriten

Unsere Amateure profitierten gegen den FavAC zum einen von der frühen Führung durch Gutic in der ersten Minute. Zum anderen vergabe der die meiste Zeit drückende Klub aus Favoriten seine besten Chancen teils kläglich. Unaufgeregt gelang unseren Youngsters das, was unseren ersten Champions-League-Gegner meist auszeichnet. Mit mittelmäßigem Spiel in den entscheidenen Situationen eiskalt zuzuschlagen und ein Spiel zu gewinnen, das die meiste Zeit vom Gegner beherrscht wird. Gutic noch vor der Pause und Tosun in der Schlussminute machten die beiden restlichen Tore zum 3:0 Auswärtssieg.

05 September 2005

Essling chancenlos: Amateure siegen 5:0

In der dritten Runde der Wienerlig hatten die Gäste aus Essling gegen unsere Amateure keine Chance. Auch bedingt durch einen frühen Ausschluss (Esslings Tormann spielte als letzter Mann den Ball mit der Hand außerhalb des Strafraums) beinahe die gesamte Spielzeit in Unterzahl kamen die Gäste kaum einmal aus ihrer eigenen Hälfte und durften schlussendlich froh sein, nicht mit einer zweistelligen Niederlage nach Hause geschickt worden zu sein.
Zum einen lag es an der haarstäubenden Chancenauswertung der jungen RAPIDler. Sogar alleine vorm Tor stehend gelang ihnen mehrmals keines. Zum anderen war klar zu sehen, dass die Amateure nicht mit letztem Engagement zu Werke gingen. Was insofern schade ist, weil die Möglichkeit, etwas für die Tordifferenz zu tun, sehr groß war. So brachten Tore von Kurtisi (2), Gutic (2) und Klemen "nur" einen 5:0 Sieg. Darf man nach einem so klaren Sieg enttäuscht sein? Denkt man an die Riesenmöglichkeiten, die - teils aus Schlampigkeit, teils Unkonzentriertheit - ausgelassen wurden, ein bisschen. Immerhin aber gelang es erstmals ohne Gegentor zu bleiben und das Positive ist es meist eher wert herausgestrichen zu werden als Negatives.

Nächsten Sonntag geht es zum FavAC, der Stadlau mit einem 1:1 als erstes Team Punkte abknöpfen konnte und mit je einem Sieg (1:0 über Landhaus), dem Remis gegen Stadlau und einer Niederlage (0:3 gegen die bisherige Überraschungsmannschaft Ankerbrot) auf Rang zehn liegt.

29 August 2005

RAPID 2:2 in Ried - Amateure rehabilitieren sich

Nach 0:2 Rückstand holte RAPID in Ried noch einen Punkt. Da die Gegner im momentanen Kampf um Platz eins schwächelten, konnten wir trotz "verlorener" zwei Punkte den Abstand zur Spitze verringern. Kommendes Wochenende wird das wichtige Länderspiel in Polen gespielt. Mittwoch darauf kämpft unsere Nationalmannschaft in Aserbaidschan um Punkte. Im nächsten Meisterschaftsspiel ist die Admira RAPIDs Gastgeber. Und so gibt´s vor dem nächsten Meisterschaftsheimspiel (wieder gegen die Admira) bereits das erste Heimspiel in der Champions League. Zum Auftakt empfangen unsere Helden die Bayern aus München.

Amateure stellen ihren Ruf wieder her


Während unsere Erste am Wochenende leider sieglos blieb, rehabilitierten sich unsere Amateure in der zweiten Runde der Wienerliga auswärts gegen Wienerberg für die peinliche Auftaktniederlage gegen Post. Mit Prenner und Kienast verstärkt, dafür ohne Tosun und Kavlak, gelang ein 5:2 Kantersieg. Mann des Spiels war zweifelsfrei Mensur Kurtisi, der viermal scorte. Roman Kienast besorgte neben einiger Torvorlagen den fünften Treffer.

Nächsten Samstag haben unsere Amateure in Wr. Neudorf gegen Essling Gelegenheit ihr Punktekonto zu erhöhen.

27 August 2005

Champions League, wir kommen!

Nach 90 Minuten zwischen Hoffen und Bangen gegen Lok in Moskau stand fest: RAPID spielt nach 1996 wieder in der Champions League. Wir begannen die Partie gar nicht schlecht, mussten aber schon bald den Russen das Kommando überlassen. Die hielten den Ball zwar geschickt in ihren Reihen und spielten gute Kombinationen in Richtung unseres Tores, versuchten aber erfolglos, eines zu erzielen. Ihre Weitschüsse gingen meist weit daneben, bei einem Kopfball hatten wir Glück. Helge Payer musste nur selten eingreifen.
Je länger die Partie dauerte, desto gefestigter schien unser Abwehrverhalten. Nach einer elferreifen Szene in unserem Strafraum kippte das Spiel völlig. RAPID kam immer wieder gefährlich vor das Moskauer Tor. Der eingewechselte Lawaree vergab den ersten 100-prozentigen Sitzer, Peter Hlinka scheiterte alleine vor dem gegnerischen Goalie. Der hatte den Ball noch zur Ecke abwehren können. Diesen Eckball brachte Steffen Hofman herein, am kurzen Eck stieg Jozef Valachovic mit dem Rücken zum Tor hoch, erwischte den Ball mit dem Hinterkopf und gab ihm damit endgültig die entscheidende Richtung. Kein Russe konnte mehr eingreifen und der Ball landete im Netz. Was für ein Jubel! Wir überstanden die letzten sechs Minuten der Spielzeit, die drei Minuten der Nachspielzeit und durften uns dann über den größten Erfolg im neuen Jahrtausend freuen. RAPID hat den Einzug in die Gruppenphase der Champions League geschafft.

Attraktive Gruppe A

Bereits zwei Tage nach dem Erfolg in Moskau bescherte uns die Auslosung folgende Gegner in Gruppe A: Bayern München, Juventus Turin und Club Brügge.

Bereits am 14. September geht´s in Wien gegen die Bayern los.

23 August 2005

Dawai RAPID!

Schicksalspiel wird es keines. Doch die Partie in Moskau gegen Lok ist eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre, wenn es auch schlussendlich keine unwichtigen geben kann.

Schicksalspiel wird es deshalb keines, weil RAPID RAPID bleiben wird, ganz egal wie das Match heute endet. Der Verein steht dank des oftmals ungerecht als Sparefroh betitelten Präsidenten Rudolf Edlinger auf wirtschaftlich gesunden Beinen und bräche sich keines, sollte es mit der Qualifikation zur Champions League nicht klappen.

Dennoch steht mehr als Prestige auf dem Spiel, wenn RAPID in Moskau versuchen wird, die nicht optimale Ausgangsposition aus dem Hinspiel in St. Hanappi in das Erreichen der Gruppenphase der geldträchtigen Champions League umzumünzen. Gut, es geht um´s Geld. Aber auch wenn ein sehr willkommener Geldregen auf Hütteldorf niedergehen sollte, würde die Teilnahme an den Grupppenspielen RAPID noch viel mehr bringen als den schnöden Mammon.

Die Erfahrung die unsere Spieler in den Gruppenspielen gegen Spitzenmannschaften aus Europa sammeln könnten, wäre mit Geld gar nicht aufzuwiegen. Eigentlich ohne großen Druck wäre es möglich, abzuchecken, wo die Mannschaft tatsächlich steht. Die internationalen Qualitäten wird RAPID freilich schon heute beweisen müssen, wollen wir den heiß ersehnten Aufstieg gegen Lok schaffen.

22 August 2005

Amateure erleiden Auftaktschlappe gegen Post

Viel schlimmer hätte der Auftakt in die neue Saison der Wienerliga für unsere Amateure nicht kommen können. Im ersten Spiel setzte es auf der neuen Heimstätte in Wr. Neudorf eine 1:4 Niederlage gegen Post, Aufsteiger aus der Oberliga.

Bericht von Claus Schlamadinger auf wienerliga.at

St. Hanappi erneut entweiht

Die Saison ist erst sieben Runden alt und Mattersburg schon die zweite Mannschaft nach Sturm, die in den bisherigen vier Heimspielen von RAPID das St. Hanappi als Sieger verließ. Kann ich die Partie gegen Sturm nicht beurteilen, da ich leider nicht dabei sein konnte, erlebte ich gegen Mattersburg wie unsere Mannschaft zuließ, dass St. Hanappi schon wieder entweiht wurde.

Die Niederlage kann als durchaus verdient bezeichnet werden. Von Beginn an waren die Mattersburger die engagiertere Mannschaft, die über die gesamte Spielzeit auch die besseren Chancen herausarbeitete. Unsere Mannschaft erspielte sich zwar die Feldüberlegenheit, hatte aber nach einer Großchance durch Martinez knapp nach Beginn (Sebastian erwischte einen Freistoß von Ivanschitz nicht gut genug per Kopf) eine Dreiviertelstunde keinerlei Torchance. Auf der Gegenseite bewahrte Helge Payer RAPID vor dem zuletzt fast obligatorischen Rückstand.


Nach einer Stunde erweckte die Führung durch Peter Hlinka kurzfristig den falschen Eindruck, wir könnten trotz mäßiger Leistung als glücklicher Sieger vom Platz gehen. Doch etwas mehr als fünf Minuten nach unserem 1:0 gelang Naumovski der Ausgleich. Und kurz vor Schluss kam es noch schlimmer. Nach einem Eckball stieg Hanikel am höchsten und köpfelte wuchtig zum 2:1 Siegestor der Mattersburger ein.


Werden unsere Spieler, die nach dieser leichtsinnig herbei geführten Niederlage durchaus selbstkritisch klangen, die richtigen Schlüsse ziehen und vor allem auf dem Platz beweisen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war? Gelgenheit dazu gibt es im wichtigsten Spiel seit Jahren. In Moskau geht es um den Einzug die Gruppenphase der Champions League. Nach dem 1:1 in Wien müssen wir mindestens einmal treffen, um im Rennen zu bleiben.

16 August 2005

Tabellenführung nach 1:1 gegen den GAK verloren

Wieder nichts mit einem Sieg gegen den GAK in Graz. Doch diesmal wären die Grazer zu packen gewesen. Zwar mussten wir bereits in der zehnten Minute wieder einmal ein frühes Gegentor hinnehmen (Bejbl hatte im Strafraum schlecht reagiert und sein Bein stehen lassen. Helge Payer war beim Elfmeter chancenlos), doch nur fünf Minuten später glich Marek Kincl per Kopf aus.

Vor allem nach der Pause, als Hickersberger Martinez und auch Hofmann brachte, hatte RAPID Chancen auf zumindest vier weitere Tore. Ein Kopfballaufsitzer von Martinez strich knapp über die Latte, Marek Kincl traf einen Stanglpass von Martinez nicht richtig und setzte in neben das Tor. Und der kurz vor Schluss eingewechselte Axel Lawaree setzte einen Kopfball knapp neben das Tor, seinen Schuss aus sieben Metern konnte GAK-Goalie Schranz abwehren.

Zwar hatte auch der GAK noch einige gute Chancen (Helge Payer spielte wieder einmal teamreif), doch unterm Strich muss man den beiden verlorenen Punkten doch ein wenig nachweinen.