14 Dezember 2004

Jozef Valachovic verstärkt grün-weiße Defensive

Rasch gehandelt hat unser sportlicher Leiter Peter Schöttel. Nachdem die Verhandlungen mit Marcin Adamski über eine Vertragsverlängerung bis Sommer 2005 gescheitert waren, präsentierte er nur wenige Tage nach Beginn der Winterpause mit dem Slowaken Jozef Valachovic einen neuen Mann für die Verteidigung.

Dass es sich dabei aber keinesfalls um einen "Schnellschuss" gehandelt hat, beweist folgende Aussage. Peter Schöttel: „Wir haben Jozef Valachovic intensiv beobachtet. Er ist ein sehr zweikampf- und kopfballstarker Verteidiger, der zudem die Stärke hat, dass er gut von hinten herausspielen kann. Ich bin überzeugt, dass Valachovic eine absolute Verstärkung für unsere Defensive darstellt und glücklich, dass es uns gelungen ist, einen - auch international – erfahrenen Mann längerfristig zu verpflichten.“

Jozef Valachovic ist 29 Jahre alt, 191 cm groß und bestritt bisher 23 Länderspiele für die Slowakei.

10 Dezember 2004

Gegen Mattersburg war für Amateure im Cup Endstation

Angekündigte Sensationen finden nicht statt. Wer nach dem äußerst überraschenden Cup-Triumph der Amateure über Wacker Tirol und der gezeigten Leistung in der Abbruch-Partie gegen Mattersburg auf eine neuerliche Überraschung gehofft hatte, wurde enttäuscht. In der zweiten Runde des ÖFB-Cups war für die Grün-Weißen Endstation.

Dabei hatte Mattersburg aus der von Beginn an gezeigten Überlegenheit lange Zeit keinen Vorteil schlagen können. Hochkarätige Chancen wurden im Drei-Minuten-Takt vergeben bis die Amateure nach rund 25 Minuten den Gegner halbwegs in den Griff bekommen hatten. Just in jene Phase fiel nicht nur das 0:1, sondern nur drei Minuten später das vorentscheidende 0:2.

Nach der Pause zeigten sich die Amateure spielerisch stark verbessert, einen ersten Warnschuss von Gutic konnte Hedl gerade noch in den Corner drehen. Die Amateure gefielen offensiv, entblößten allerdings die Verteidigung allzu oft. Mit dem 0:3 durch Fülop war die Entscheidung über den Aufstieg in die dritte Cup-Runde gefallen. Da machte der Anschlusstreffer von Kurtisi nur noch wenig Hoffnung. Einmal rettete Hedl vor dem heranstürmenden Köberl, einmal musste der Ex-RAPIDler verletzt behandelt werden, nachdem sowohl er als auch Topic den Ball im Sechzehner für sich gewinnen wollten. Zu allem Überdruss schwächte Said Gutic unsere Mannschaft, indem er ohne Rücksicht auf Verluste in einen Mattersburger grätschte und von Schiedsrichter Steiner die Rote Karte sehen musste. Mattersburg vergab noch eine Reihe von ausgezeichneten Chancen, einige Male konnte Andreas Lukse zeigen, warum er als großes Tormanntalent gehandelt wird.

Mattersburg siegte verdient, doch die Amateure konnten in einigen Spielzügen ihre Klasse zeigen.

09 Dezember 2004

RAPID überwintert als Tabellenführer

Nachdem Mattersburg Magna mit 2:1 besiegt hatte, hätte RAPID durch einen Sieg über Wacker Tirol mit einem Vorsprung von drei Punkten in die Winterpause gehen können. Mit dem Sieg wurde es nichts, dank unermüdlichen Angriffsgeists schaffte unsere Mannschaft aber immerhin noch ein Unentschieden, nachdem sie bereits 0:2 zurück gelegen war.

Das Tor der Tiroler schien an diesem Abend wie vernagelt. Mit viel Pech scheiterte Hlinka zu Beginn des Spiels per Volleyschuss an Torhüter Pavlovic und der Latte. RAPID war überlegen, das Führungstor schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch wie das Leben so spielt, kam es ganz anders als von uns erhofft. Corner für Tirol, ich kündige bereits unsere Führung aus dem darauf folgenden Konter an (nach einem Eckball wäre genügend Platz und damit Spielraum vorhanden), da greift Macho daneben, der Ball landet vor den Füßen des freistehenden Schrott und der trifft mit einem satten Schuss ins grün-weiße Herz. Das blutet wenige Minuten noch heftiger als Garics einen von Koejoe abgefälschten Stanglpass von Mair ins eigene Tor bugsiert.

Tirol also schaffte mit zwei Angriffen ebenso viele Tore, RAPID war drückend überlegen, musste aber durch die Finger schauen. Böses ließ sich erahnen, Erinnerungen an so manche Abfuhr (beispielweise zwei 0:4 gegen den GAK) wurden wach. Aber RAPID brach nicht auseinander und nicht zusammen.

Mit ungeheurem Willen berannte unsere Mannschaft nach Seitenwechsel das gegnerische Tor, schnürte die Tiroler in deren Hälfte ein, konnte aber lange keinen zählbaren Erfolg erzielen. Mit allen Mitteln verteidigte Wacker die Führung. Mair ließ sich nach erstklassigem und blitzsauberen Tackling von Hiden fallen und mimte solange den sterbenden Schwan bis klar war, dass der Schiedsrichter keinen Wert auf dieses Schauspiel legt, dann erhob er sich blitzschnell und sprintete dem verlorenen Ball über dreißig Meter hinterher. Ein anderer Tiroler verpasste einer Cornerfahne aus Wut über eine Entscheidung von Schiedsrichter Steiner einen Schlag, dass diese brach und sich nicht mehr einwandfrei befestigen ließ (als Strafmaßnahme hätte ich vorgeschlagen, der Tiroler müsste nun die Fahne bis zum Schlusspfiff halten). Es wurde heftig Zeit geschunden, die Führung wie bereits erwähnt mit aller Kraft verteidigt.

Hilfreich waren unzählige unpräzise Flanken von RAPID, die allesamt von der Tiroler Verteidigung erwischt wurden. RAPID aber ließ nicht locker. Und wurde für den Einsatz und den unbedingten Willen, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, belohnt.

Sechs Minuten vor Schluss stand Tomas Dosek im Strafraum goldrichtig. Mit wuchtigem Schuss gab er der grün-weißen Hoffnung neue Nahrung - 1:2. Im Stadion war zu spüren, es geht noch was. Großer Jubel als sieben Minuten Nachspielzeit bekannt gegeben werden (ATV+-"Experte" Didi Constantini versuchte in aller Parteilichkeit diese als ausschlaggebend für das Unentschieden hinzustellen). 92. Minute: Eckball für RAPID. Sebastian Martinez steigt im Sechzehner hoch und köpfelt den Ball zum Ausgleich unter die Latte. Zum Weihnachtswunder fehlt zwar nicht mehr viel, doch reichte es eben nicht ganz. Endstand 2:2 nach 0:2 Rückstand.

06 Dezember 2004

Meßner als Krampus prügelt RAPID

RAPID begann in Pasching recht vielversprechend und musste sich am Schluss dennoch mit einem Punkt zufrieden geben.

Engagiert, zweikampfstark und mit Zug zum Tor begann RAPID das Spiel gegen den Tabellendritten. Das schien nicht nach dem Geschmack des sogenannten Unparteiischen, Stefan Meßner, zu sein. Kirchler durfte in der Anfangsphase Steffen Hofmann ungestraft von hinten niederreißen, wenig später sah unser Kapitän für sein erstes Foul die Gelbe Karte. Meßner pfiff die Partie so offensichtlich einseitig, dass mir fast schlecht vor Ärger wurde. Einer seiner Höhepunkte: Als Kincl im Strafraum von Kovacevic niedergerissen wurde, verweigerte er den dafür fälligen Elferpfiff, zeigte aber Kincl für dessen berechtigte Kritik die Gelbe Karte. Spätestens nach dieser Situation war endgültig klar: Heute gibt es gegen Pasching nichts zu gewinnen.

RAPID verlor jedenfalls recht bald die Fassung und brachte nach vorne kaum einen guten Angriff zustande. Pasching hingegen kam zu einigen Chancen, konnte aber lange keine zur Führung nutzen. Bis zur 60. Minute. Nach einem Freistoß von Jezek aus rund 40 Metern reagierte einzig der Paschinger Chaile richtig und nutzte die Unaufmerksamkeit unserer Hintermannschaft, um zum 0:1 einzuschießen.

"Wie Weihnachten und Ostern zusammen" erschien unserem Trainer dann die Entscheidung von Meßner in der 75. Minute. Kovacevic hatte wieder zu unerlaubten Mitteln gegriffen und den in den Strafraum stürmenden Lawaree zurückgehalten. Der Schiedsrichter pfiff Elfmeter und schickte Kovacevic unter die Dusche. Steffen Hofmann verwertete den ersten Elfmeter, den RAPID im heurigen Jahr zugesprochen bekam, zum 1:1.

Dass es danach nicht zum Sieg reichte, lag an der nur mäßig vorhanden Konstruktivität unseres Angriffsspiels. Um den nötigen Druck aufzubauen und auf Torchancen zu drängen fehlte Ruhe und Sicherheit im Spiel. Immerhin gelang es eine Niederlage abzuwehren und nach dem Rückstand ins Spiel zurück zu kommen. Meisterlich war die Leistung RAPIDs zwar nicht, eine deutliche Steigerung gegenüber der letzten Auswärtsspiele war denoch zu erkennen.

02 Dezember 2004

Toto-Cup: Amateure biegen IC Favoriten

Nur etwa 70 Zuseher wollten live miterleben wie die Amateure in der vierten Runde des Toto-Cup knapp aber durchaus verdient IC Favoriten mit 1:0 aus dem Bewerb warfen.

Einmal mehr war es Mensur Kurtisi, der einen Beweis für seine Torgefährlichkeit gab (Ich hoffe, dass er nicht nur RAPID erhalten beibt, sondern auch mittels Einbürgerung die Chance auf eine Teamkarriere erhält). Nachdem eine Vielzahl von Gewaltschüssen entweder von der Verteidigung der Favoritner abgeblockt oder vom Torhüter entschärft wurden, gelang dem Mazedonier mit einem Heber links vom Fünfer ins lange Eck der spielentscheidende Treffer.

Obwohl unsere Mannschaft den Gegner fast die ganze Spielzeit über beherrschte gelang es nicht, resultatmäßig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Erfreulich - neben dem Aufstieg in die nächste Runde: Mit Ingo Klemen kam wieder ein Spieler aus dem Kader der U19 zum Einsatz. Bedauerlich: Cem Atan schied verletzt aus.

29 November 2004

Sturm kann RAPID nicht stoppen

Druckvoll brauste RAPID im vorletzten Heimspiel dieses Jahres über die Mannschaft von Sturm Graz. Zwar ist das Herausarbeiten von Torchancen nach wie vor ein Schwachpunkt der starken Grün-Weißen, dennoch klingelte es gleich viermal im Tor von Gratzei.
Besonders freue ich mich, dass Martinez und Dosek jeweils ein Tor gelang, Steffen Hofmann wieder aus einem Freistoß erfolgreich war und Marek Kincl das erste Mal nach seiner langen Verletzung scorte.

Nun volle Konzentration vor dem und auf das Match in Pasching und mit einer Leistung, die eines Rekordmeisters würdig ist, drei Punkte entführen.

28 November 2004

Baden gegangen gegen Donau

Nichts zu holen gab es für unsere Amateure gegen Donau. Die Routine des Tabellenführers, der in der Abwehr keine Blöße zeigte, war in einer matten Partie ausschlaggebend für den Herbstmeister. Donau überwintert demnach mit acht Punkten Vorsprung auf unsere Amateure.

26 November 2004

Showdown gegen Donau

Nach gutem Start in die Meisterschaft machten die Amateure in einigen - ausnahmslos auswärts - Spielen eine veritable Krise durch. Vier Niederlagen (gegen Landhaus, Stadlau, FAC und Gersthof) ließen den Rückstand auf den lange Zeit das Punktemaximum holenden Tabellenführer Donau bereits auf zwölf Punkte anwachsen. Zu Hause allerdings waren die Grün-Weißen eine Macht. Lediglich Simmering gelang es einen Punkt vom Red-Star-Platz zu entführen.

Ein toller Lauf der Amateure mit fünf Siegen in Folge gepaart mit dem Schwächeln des Tabellenführers brachte unsere Mannschaft bis auf fünf Punkte heran.

Nun will es die Auslosung, dass in der letzten Runde im Herbst die beiden Spitzenreiter aufeinander treffen. Morgen um 14:00 haben die Amateure am Donau-Platz die Chance, den Rückstand auf zwei Punkte zu verkürzen und eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das alles entscheidende Frühjahr zu schaffen.

Zur Einstimmung auf diesen Showdown sprach Claus Schlamadinger mit dem Trainer der Amateure, Michael Keller. Den Bericht dazu findest Du hier.

23 November 2004

Cupspiel gegen Mattersburg einmal mehr abgesagt

Hatte heute Vormittag noch alles nach der planmäßig über die Bühne gehenden Partie der Amateure gegen Mattersburg ausgesehen, verhinderten am Nachmittag einsetzende starke Regenfälle erneut die Durchführung der zweiten Runde des ÖFB-Cups.

Nachtrag: Als neuer Termin wurde der 10. Dezember 2004, 15:00 Uhr, vereinbart. Der Spielort bleibt unverändert.

22 November 2004

Verseuchter Südstadt-Boden

Einmal mehr erwies sich die Südstadt als verseuchter Boden für RAPID. Gegen eine top-motivierte Admira, die in ihrem "Match des Jahres" einen guten Tag erwischte, setzte es eine verdiente 0:1 Niederlage. Verdient vor allem auch deshalb, weil es unsere Mannschaft eine Stunde lang nicht verstand, mehr für das Spiel zu tun, als ungezielt lange Bälle ins stürmerische Niemandsland zu schlagen. Alles in allem eine beschämende Leistung, mit der einfach nichts zu holen war.

20 November 2004

Amateure siegen weiter

Das gestrige 3:0 gegen Mannswörth bedeutet den fünften Sieg in Folge und lässt die Amateure (bei einem Spiel mehr) bis auf fünf Punkte an Tabellenführer Donau heran kommen.

Einmal mehr waren es die grün-weißen Goalgetter Mensur Kurtisi und Said Gutic, die für Tore gegen den Abstiegskandidaten sorgten (Kurtisi traf bereits 10 mal, Gutic, eigentlich ein Mittelfeldspieler, gar schon 13 mal). Einmal mehr war es ein Tor kurz vor der Pause, das die Weichen in die richtige Richtung stellte. Einen Weitschuss von Cem Atan ließ der Mannswörther Tormann ungeschickt sehr weit ins Feld zurück prallen. Mensur Kurtisi reagierte am schnellsten und schupfte den Ball zum 1:0 ins Tor.

Nach dem Wechsel mussten wir nur zwei Minuten auf einen weiteren Treffer warten. Nach einem schönem Sololauf von Atan auf der linken (!) Seite brachte dieser den Ball ideal zur Mitte, wo Kurtisi volley übernahm und perfekt traf. Die Amateure hatten ihren Gegner stets gut im Griff und ließen kaum Torchancen zu, erarbeiteten sich aber iherseits genügend, um ein drittes Mal über ein Tor zu jubeln. Diesmal war es wieder ein Treffer von Said Gutic, der überlegen die Torschützenliste der Wienerliga (vor Kurtisi) anführt. Überhaupt präsentierten sich unsere Amateure in den ersten 14 Spielen in Torlaune und erzielten insgesamt bereits 42 Treffer. Dass die Tordifferenz dabei "nur" plus 20 beträgt liegt - wie es leicht auszurechnen ist - an immerhin schon 22 erhaltenen Gegentreffern.

Wenn es das Wetter zulässt, kommt es kommenden Dienstag zur mit Spannung erwarteten Cuppartie gegen Mattersburg. Am Samstag darauf steht aber viel mehr auf dem Spiel. Auswärts treten die Amateure gegen den überlegenen Tabellenführer Donau an. Lässt dieser heute gegen Ostbahn Punkte liegen, könnte der Rückstand mit einem Sieg auf zwei bis drei Punkte reduziert werden, was für die Rückrunde noch alle Hoffnungen lässt. Im schlimmsten Fall müssten die Amateure im Frühjahr acht Punkte aufholen, um den lange ersehnten Meistertitel zu schaffen.

Nachtrag: Ostbahn XI leistet wertvolle Schützenhilfe und schickt Donau mit einer 4:0 Packung nachhause. Der Rückstand der Amateure vor dem direkten Duell gegen den Tabellenführer beträgt also nur noch fünf Punkte.

19 November 2004

Letztes Meisterschaftsheimspiel der Amateure

Dreimal gibt es unsere Amateure heuer noch in einem Bewerbsspiel zu sehen. Das heutige Meisterschaftsheimspiel ist die vorletzte Chance (letztes Heimspiel kommenden Dienstag im Cup gegen Mattersburg) ihnen zuhause auf die Beine zu schauen. Gegner ist die Mannschaft von Mannswörth, die nach 13 Runden nur drei Punkte vor dem Tabellenletzten den 14. Rang belegt.

Auf der einen Seite unsere Amateure, die in den bisherigen sechs Heimspielen 16 von 18 Punkte holten und mit einem Torverhältnis von 21:5 (+16) die Bezeichnung "heimstark" mehr als verdienen. Auf der anderen Seite Mannswörth, das in sieben Auswärtsspielen gerade einmal 4 von 21 Punkten holte (8:19 Tore). Einmal gelang dem Verein, der gegen den Abstieg kämpft, in der Fremde ein Sieg. FAC/O.F.R, der Klub gegen den wir auswärts Prügel bezogen, konnte in der zweiten Runde 3:2 bezwungen werden. Bei Donau verloren die Mannswörther äußerst knapp mit 1:2 und im letzten Auswärtsspiel bei Wienerberger konnte mit einem 1:1 zum zweiten Mal auf fremdem Platz gepunktet werden.

Stark genug ist unsere Mannschaft, um das Spiel für sich zu entscheiden. Klar ist aber auch, dass ein Sieg nicht im Spaziergang erreicht werden kann. Ich jedenfalls bin zuversichtlich, dass unsere jungen Spieler heute die nötige Reife aufbringen werden, den Gegner nicht zu unterschätzen und drei Punkte holen werden.

Wem das phasenweise ausgezeichnete Spiel der Amateure nicht Anreiz genug ist, ein Heimspiel der Amateure vor Ort mit zu erleben, dem sei gesagt: Nach der Neuübernahme des Buffets gibt es am Red Star Platz die besten Leberkässemmeln der Wiener Liga. In puncto Verpflegung haben die Amateure klar die Nase vor der Ersten.

15 November 2004

RAPID gegen Pasching meisterlich

Dank äußerst günstigem Spielverlauf (das 1:0 köpfelte Ferdinand Feldhofer bereits in der zweiten Minute) und einer meisterlichen Einstellung ließ RAPID gegen Pasching wenig Zweifel darüber aufkommen, wer der Herr in St. Hanappi ist.

Obwohl spielerisch nicht alles optimal lief, war die Leistung beim 3:0 außerordentlich überzeugend. Ein cooler und sicher wirkender Helge Payer im Tor, eine bis auf wenige Schnitzer sicher wie eine Mauer wirkende Abwehr (der auch das Konzept von Pasching mit nur einer Spitze entgegenkam) und mit Stefan Kulovits und Peter Hlinka ein defensiven Mittelfeld, das aufräumte, was an sonstiger Verteidigungsarbeit anfiel. Steffen Hofmann war in großer Spiellaune, Andreas Ivanschitz machte nach längerer Pause keine schlechte Figur. Alleine die Anwesenheit von Marek Kincl scheint der Mannschaft Kraft und Zuversicht zu verleihen. Leider wurde sein herrliches Tor per Flugkopfball zu Unrecht aberkannt. Die Chancen, die er (leider) vergab, wären nicht so schwierig zu verwerten gewesen wie dieser. Beeindruckt hat mich auch Roman Kienast, der bei jeder seiner Aktionen Klasse bewies und alles richtig machte. Genial die Passes von Sebastian Martinez auf Marek Kincl (dessen daraus resultierendes Tor wie gesagt leider nicht zählte) und Steffen Hofmann (der den Ball wunderschön zum Endstand in die Maschen knallte).
Unangehm aufgefallen sind mir nur die hohe Anzahl an unerzwungen Ballverlusten durch Fehlpasses.

13 November 2004

Amateure trotzen Wetter und Ostbahn XI

Weder Regen noch teils heftiger Sturm und schon gar nicht Ostbahn XI konnten unsere Amateure in der 13. Runde der Wienerliga stoppen. Dreimal Gutic und einmal Kurtisi schossen die Tore zum klaren 4:0 Auswärtssieg.

Die Vorentscheidung in diesem Spiel fiel knapp vor der Pause. Hatten die Amateure kurz vor dem Wechsel bei einem Schuss von Matosevic ans Lattenkreuz noch Pech (Glück hingegen hatte der Ostbahn XI Tormann, denn der Abpraller fiel von seinem Fuß knapp neben dem Tor ins Out) machte Said Gutic in der 45. Minute alles richtig. Einen Pass von rechts nahm er am Sechzehner perfekt an und schoss die durch das Kunstrasengranulat schwarz gewordenen und dadurch schwer sichtbare Kugel unhaltbar ins Kreuzeck.

Nach dem Wechsel mit dem Wind im Rücken machte Mensur Kurtisi Mitte der zweiten Halbzeit alles klar. Mit seinem bereits achtem Saisontor (mit rechts im Strafraum) sicherte er den so wichtigen Auswärtssieg. Zwei weitere Tore von Said Gutic (eines davon nach Traumpass von Paul Bichelhuber), der damit bei beachtlichen zwölf Treffern hält, versüßten den Sieg durch die Aufbesserung des Torverhältnisses.

07 November 2004

RAPID erringt einen Punkt in Mattersburg

Torlos endete unser Auswärtsspiel gegen die "Heimmacht" Mattersburg. Mit dem gewonnenen Punkt bleibt RAPID weiterhin Tabellenführer, der Vorsprung auf die Veilchen beträgt einen Punkt. Die Paschinger hingegen liegen schon vier Zähler hinter uns und könnten kommenden Sonntag vorentscheidend abgehängt werden.

06 November 2004

Amateure holen erneut drei Punkte

Im sechsten Heimspiel feierten die RAPIDAmateure den bereits fünften Heimsieg. Aufsteiger Wienerberger wurde 3:1 geschlagen.

Für den bisher erfolgreichsten - aber diesmal wegen der fünften Gelben Karte gesperrten - Torschützen der Amateure, Said Gutic, sorgte einmal mehr Mensur Kurtisi mit seinen Treffern sechs und sieben für den wohl verdienten, aber doch knapp erkämpften Sieg. Knapp war die Partie insofern, als Wienerberger mit der ersten Chance in Führung ging und diese mit der zweiten beinahe zur Vorentscheidung ausbaute. Doch die Stange bewahrte die Amateure vor dem vorzeitigen Knock-out. Die Moral passte, und wenn trotz Feldüberlegenheit lange Zeit keine echte Torchance herausgespielt werden konnte, gelang es unseren Burschen dennoch, wie bereits gegen Ankerbrot, das Spiel noch vor der Pause umzudrehen.

Daniel Schreiner, dessen abgerissener Abwehrversuch nach neun Minuten die Führung der Gäste ermöglicht hatte, stieg nach einem Eckball am Höchsten und glich per Kopf zum 1:1 aus. Knapp vor der Pause nutzte Mensur Kurtisi einen Abwehrfehler von Wienerberger und schoss die Grün-Weißen mit einem wuchtigen Schuss in Führung.

Die zweite Halbzeit blieb weitgehend ereignislos. Spielbestimmende Mannschaft blieben die Amateure. Doch Schüsse von Kurtisi und Dober verfehlten das gegnerische Tor knapp, ein Schuss von Kurtisi krachte vom Lattenkreuz zurück ins Feld. Doch noch einmal gab es Grund zum Jubeln. Aus äußerst spitzen Winkel überraschte Mensur Kuritisi sowohl die wenigen Zuseher als auch den Tormann von Wienerberger. Das 3:1 bedeutete die engültige Entscheidung und sorgte für Erleichterung.

Nach dem Cup-Schlager kommenden Dienstag gegen Mattersburg, treffen die Amateure kommenden Samstag auswärts auf Ostbahn XI, wo Hans Slunecko nach seinem Engagement in der vergangen Saison als Spieler bei den Amateuren, nun als Trainer der Simmeringer auf der Bank sitzen wird.

02 November 2004

Flottes Spiel gegen Sturm verdient gewonnen

Es war eine äußerst flotte Partie, in der RAPID gegen Sturm viel Geduld aufbringen musste, um schlussendlich als verdienter Sieger vom Platz zu gehen.

Die Grazer schienen dank einer gesicherten Abwehr lange Zeit unverwundbar. RAPID tat sich schwer, klare Torchancen herauszuspielen, wurde aber für die Geduld belohnt. Verzweiflung kam höchstens unter den notorischen Nörglern im Publikum auf. Die Mannschaft aber behielt kühlen Kopf und sicherte sich mit einem Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit drei Punkte.

Der bedauerlicherweise viel geschmähte Roman Kienast stand goldrichtig als ein Schuss von Steffen Hofmann von der Grazer Verteidigung nicht entscheidend abgefälscht werden konnte. Mit großer Ruhe und schön anzusehen ließ er mit der Ballannahme den Grazer Tormann aussteigen und schob in Klassemanier den Ball zum 1:0 über die Linie. Nur drei Minuten später wurde ein Kopfball von Axel Lawaree nach Eckball von Hofmann von einem Grazer Spieler ins eigene Tor abgelenkt.

Mit diesem Sieg wahrte RAPID den Mitte der Woche eroberten Platz an der Tabellenspitze. Schade nur um den eleganten Burgstaller, der wieder einmal bei einigen weiten Passes Übersicht bewies. Er schied in der Pause mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt und er bald wieder die Chance bekommt zu zeigen, was in ihm steckt. Dann bin ich sicher, dass er seine Kritikern über kurz oder lang vom Gegenteil ihrer Voreingenommenheit überzeugen wird.

30 Oktober 2004

Favoriten bleibt für unsere Amateure ein guter Boden

In einem trefferreichen Spiel hatten unsere Amateure gegen Gastgeber IC Favoriten sowohl den besseren Anfang als auch das bessere Ende für sich.
Leicht machten es die Favoritner unserer Mannschaft aber nicht. Vier Mal kamen sie nach Zwei-Tore-Rückstand zum Anschlusstreffer, mussten aber mit 4:5 eine Niederlage hinnehmen.

Der Torreigen wurde von David Matosevic mit einem schönen Schuss ins lange Eck eröffnet. Nur wenige Minuten später knallte Jiri Lenko einen Freistoß aus gut 30 Metern ins Kreuzeck. Erstmals kamen die Favoritner per Foulelfmeter (äußerst strittig) heran. Doch Mensur Kurtisi bewies heute seine Qualitäten und stellte auf 1:3. Kurz vor der Pause der neuerliche Anschlusstreffer für IC Favoriten.

Nach der Pause war es wieder Kurtisi, der mit dem 2:4 für einen sicher scheinenden Vorsprung sorgte. Doch erneut kamen die Gastgeber auf ein Tor heran. Auch auf das 3:5 durch Kurtisi wussten die Favoritner mit dem 4:5 die richtige Antwort, die alledings nicht ausreichte, um doch noch einen Punkt zu holen.

Viele Tore also, von denen einige sehenswert, andere aber mehr als vermeidbar waren. So bewies unsere Abwehr einige Male, dass trotz ausgezeichneter Kopfballspieler die Lufthoheit nicht zwingend in unseren Reihen liegt. Zum anderen lieferte Michael Harrauer seinem Trainer einige Argumente, doch einmal Andreas Lukse eine Chance von Beginn an zu geben.

Nach dem 4:0 Sieg in der ersten Runde beim FavAC gelang den RAPIDAmateuren der zweite Auswärtssieg. Anders als für unsere Erste ist Favoriten in dieser Saison für die Amateure ein guter Boden.

27 Oktober 2004

Mit Sieg in Salzburg zur Tabellenführung

Ja, ja, ja und noch einmal ja. Die 90 Minuten auf dem unangenehmen Salzburger Kunstrasen, der nur den alten Idioten von der UEFA, die nicht ihre Knochen (und Bänder) hinhalten müssen, als förderungswürdig erscheinen konnte, sind erfolgreich geschlagen. Ein Tor genügte um drei Punkte zu holen. Schön, dass zwei "Neue" wieder einmal beweisen konnten, dass RAPID sich im Sommer sehr gut verstärkt hat.

26 Oktober 2004

Toto-Cup: Amateure eine Runde weiter

Unsere Amateure schlugen den Oberliga-Klub Columbia klar mit 3:0 und stehen in der nächsten Runde des Toto-Cup. Die Tore erzielten Said Gutic, Paul Bichlhuber und David Matesovic.